„Frieden geht!“

Wie wäre es mal wieder mit ’ner Wanderung? Der Männertag war ja schließlich wettertechnisch nicht so super. Oder ’ne coole Tour mit’m Bike. Oder gleich mal einen Halbmarathon laufen – und alles für den Frieden. Morgen startet die bundesweite Aktion „Frieden geht!“, ein Staffellauf quer durch Deutschland, von Oberndorf am Neckar in Baden-Württemberg, über Mannheim, Kassel und quer durch den 89.0-RTL-Sektor. Finale ist am 2. Juni in Berlin.

Menschenwürde und Künstliche Intelligenz

Ich glaube, die meisten von uns können sich noch gar nicht wirklich vorstellen, was in den nächsten Jahren noch alles möglich sein wird – mit künstlicher Intelligenz. Über Siri und Alexa lachen wir in ein paar Jahren wahrscheinlich. Komplett autonom fahrende Autos, die schlauer sind als wir Menschen, weil sie wirklich vorausschauend fahren und sich dem Verkehrsfluss anpassen, Staus vermeiden, damit wir Insassen tatsächlich möglichst schnell ans Ziel kommen. Sowas wird richtig spannend. – Oder wird’s gruselig?

Xia ohne Beine auf Everest

Verrückte Geschichte. Xia Boyu, ein 69-jähriger Chinese, hat den Mount Everest bestiegen; und zwar ohne eigene Beine. Es war sein fünfter Versuch, den höchsten Berg der Welt zu bezwingen. Vor 43 Jahren, also mit 26, hatte er den ersten Anlauf gemacht. Er lieh einem Kollegen seinen Schlafsack und hat zu spät gemerkt, dass seine eigenen Füße abgefroren sind. Sie mussten amputiert werden. Später dann mit knapp 50 hatte Xia Krebs. Da verliert er beide Beine bis zu den Knien.

Vatikan regelt Internet-Verkehr frommer Nonnen

Also jetzt ist aber mal Schluss mit dem Lotterleben! Die 38.000 zurückgezogen in katholischen Frauenklöstern lebenden Nonnen sollen ihre Zeit nicht mit sozialen Medien vergeuden. Nonnen sollten soziale Medien wie Facebook und Twitter ausschließlich mit „Ernsthaftigkeit und Diskretion“ nutzen. – Das ist eine offizielle Anweisung aus dem Vatikan. Sie setzt eine Apostolische Konstitution von Papst Franziskus um: Das Dokument „Cor Orans“ (zu Deutsch: Betendes Herz) legt dar, wie Mitglieder von kontemplativen Frauenorden sich zu verhalten haben.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?

Wer denkt, er könnte verbotene Gase in die Atmosphäre ablassen, so nach dem Motto „merkt schon keiner“, der hat falsch gedacht. Amerikanische Forscher sind möglicherweise einem Umweltverbrechen auf der Spur. Und zwar geht es um FCKW, die Fluorchlorkohlenwasserstoffe. Die sind seit Jahren verboten, weil sie die Ozon-Schicht zerstören. Entsprechend wird die Menge dieser Stoffe in der Atmosphäre langsam weniger.

Max’ Blackout

Stell Dir vor, Du rutschst beim Treppensteigen aus, fällst hin, wirst bewusstlos, und als Du wieder aufwachst, erinnerst Du Dich nicht mehr. Du weißt nicht mehr, wer Du bist, Du weißt nicht, dass da an Deinem Bett Deine Eltern stehen. Du weißt, wie das Leben funktioniert, Geburt, Erwachsen werden, Sterben. Du kannst sprechen, rechnen, weißt, was Du in der Schule gelernt hast. Aber alles, was Dich ausmacht, ist weg. Deine Freunde kennst Du nicht. Dein alter Job fühlt sich an wie der eines Fremden, so wie Dein ganzes altes Leben.

Hallo Staat, chill mal

Die Berliner – sind irgendwie schon ein eigenes Völkchen. Da haben sich ein paar Kumpel zusammengetan und sich zum Grillen im Park getroffen, im Volkspark Friedrichshain. Das ist da nicht nur völlig normal, sondern auch legal, also erlaubt. Also Kohle ausgepackt und das Grillgut rangeschleppt. Das Grillgut allerdings bestand aus 12 Schafen. An Drehspießen. Angetrieben mit 12 Volt-Auto-Batterien.

Gehirn außerhalb des Körpers

Es ist wie Science-Fiction: In Boston haben es Forscher geschafft, Gehirne außerhalb des Körpers 36 Stunden lang am Leben zu halten. Zwar keine Gehirne von Menschen, sondern Schweinehirne, aber die sind den menschlichen sehr ähnlich. Das ist was komplett Neues. Erstens: Es ist viel schwieriger als bei anderen Organen. Denn die Gehirnzellen sind äußerst empfindlich, brauchen viel Energie und müssen durch sehr kleine Blutgefäße mit Sauerstoff versorgt werden. Zweitens: Im Gehirn entstehen die Gedanken, dort sind Wissen und Erinnerungen gespeichert, Emotionen entstehen dort und alles zusammen macht den Charakter aus, den Menschen, seine Seele.

Insektenschutz ist leider gut

Vorm Haus steht so ne kleine Buchsbaumhecke. Superschön hellgrün jetzt im vorgerückten Frühling. Bis gestern. Kommt mein Nachbar und fragt: Was machen Sie denn gegen den Buchsbaum-Zinsler? Gegen wen? „Gegen den Zinsler“, sagt er und zeigt mir, wie es um meine Hecke wirklich bestellt ist. Irre: Voller fünf Zentimeter langer Raupen, die hellgrünen Blätter schon weg, die Äste unten drunter teils ratze kahl. Selbst die chemische Keule würde nix bringen. Meine Suchmaschine hat auch keine Lösung. Und da lese ich: Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will mit dem „Aktionsprogramm Insektenschutz“ Pflanzenschutzmittel reduzieren und die Lebensräume von Insekten erweitern! Hallo? Was ist am Zinsler besser, als an meiner Hecke?

Trauung für alle

Der Mai ist da und damit beginnt auch die Hochzeits-Saison. Und für viele gehört dazu auch die Trauung in der Kirche. Ein Trau-Gottesdienst, bei dem das Hochzeitspaar und die Liebe der beiden im Mittelpunkt steht, mit Worten des Pfarrers oder der Pfarrerin über die Liebe, die guten und schweren Zeiten, und der Segen Gottes für die beiden Liebenden und ihre Liebe. Das ist ein spiritueller Moment. Da passiert etwas. – Und wenn zwei Männer oder zwei Frauen das Hochzeitspaar sind?

EU-Finanzen sollen Rechtsstaatlichkeit erzwingen

Ein bisschen Gezacker gibt es in jeder Beziehung, oder? Wenn es aber richtig ernst wird, was ist es, was dann trägt? Die Liebe? Die gemeinsame Geschichte? Oder der pragmatische Ansatz? Nach dem Motto, wenn hier alles auseinanderfliegt, hat auch keiner was davon?

Fish Dependence Day

Es ist schon heftig, was wir heute alles so essen. Dass wir viel mehr Fleisch essen als früher, weiß ja inzwischen jeder. Aber wir essen heute auch doppelt so viel Fisch wie vor 25 Jahren. Mehrere Organisationen, darunter Brot für die Welt, sagen ganz klar: Das ist zu viel. Gestern war der „Fish Dependence Day“, das heißt, jeder Fisch, den wir dieses Jahr essen, kann rechnerisch nicht mehr aus deutschen Gewässern kommen.

Repicturing Homeless

„Ich hab’ gedacht, das bin ich gar nicht. Bis mir jemand den Spiegel vorgehalten hat: guck mal da rein.“ – Das hat Kalle gesagt, als er bei einem besonderen Fotoshooting mitgemacht hat: ein Shooting für Obdachlose. Er hat dafür ’nen schicken Anzug angezogen, Krawatte, edle Schuhe, Handy ans Ohr und die andere Hand lässig in die Hosentasche.

13 Trucker retten Leben

Da fährt ein LKW in Detroit an einer Barrikade der Polizei vorbei und 12 weitere hinterher. Sie fahren weiter bis zu einer Brücke über den Highway und parken darunter – alle nebeneinander, so dicht wie es geht. Damit haben sie einen Menschen gerettet, der sich von der Brücke stürzen wollte.

Kippa for everybody

Krasses Ding: Im wohlhabenden Viertel Prenzlauer Berg schlägt ein arabisch sprechender Mann Mitte/Ende 20 mit seinem Hosengürtel auf einen anderen ein. Die Szene wird gefilmt. Und zwar von dem Opfer selbst. Beängstigend! Der Typ, der das gefilmt hat, trug eine jüdische Kopfbedeckung, die Kippa. Der prügelnde Araber beschimpft ihn denn auch mit dem Wort „Jehudi“.

Erster Stein und so

Wiedermal so ein Aufreger-Thema: Da ist die Tage ein Krankenwagen unterwegs und fährt langsamer als er darf. Eine Autofahrerin dahinter hupt und überholt und dann beim Wiedereinscheren schneidet sie den Rettungswagen, sodass der stark abbremsen muss. Und dann soll sie den Sanitätern noch den Mittelfinger gezeigt haben.

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